Fitness

Von der Couch zu meinem ersten Spartan Race – Motivation 

„Komm, wir gehen eine Runde laufen.“ – eine Aufforderung, die mich noch vor einem Jahr zu einem müden Lächeln und einem vehementen Kopfschütteln verleitet hat. Inzwischen ist das anders. Ich möchte nicht sagen, dass laufen meine Lieblingsbeschäftigung ist, aber es tut mir gut.

Aber wie bin ich da hin gekommen? Eigentlich war ich immer recht sportlich, bin viel Fahrrad gefahren und war als Kind und Jugendliche als Rettungsschwimmerin im Verein. Während des Studiums hat das Ganze dann schon ein wenig nachgelassen. Ich hab zwar immer versucht, einen Sportkurs zu belegen, aber von regelmäßiger Ertüchtigung kann nicht wirklich die Rede sein. Gelaufen bin ich nie gern. Einmal war ich so motiviert mit meiner damaligen Mitbewohnerin mitzugehen und eine Runde durch den Park zu drehen. Als sie mich dann aber nach kürzester Zeit abgehängt hat und ich vor Atemnot gefühlt beinahe gestorben bin, war die Motivation auch ganz schnell wieder verschwunden. Mit dem ersten Job kam dann die richtig faule Zeit. Ich hab langsam stetig zugenommen und bin immer unfitter geworden. Das hat sich ziemlich lange so hingezogen.

Irgendwann bin ich dann – auch dank meinem lieben Freund – aufgewacht und habe angefangen mich wieder mehr zu bewegen. Damals war freeletics schon recht groß und wir haben uns teilweise mehrfach in der Woche mit Freunden zum sporteln verabredet. Das tat auch gut, aber  ich hatte kein wirkliches Ziel vor Augen. Deshalb war ich auch nicht besonders motiviert, habe immer wieder Trainingspausen eingelegt und keinen Erfolg gesehen.

Erst als sich unsere Freunde zum Spartan Race in Duisburg angemeldet und uns zum mitmachen überredet haben, gab es einen Motivationsschub. Ich bin ziemlich ehrgeizig wenn es um Wettkämpfe geht und ich wollte nicht total abloosen unter den ganzen kräftigen Spartanern. Dies hieß: Kraft aufbauen für die Hindernisse, Burpees üben bis zum umfallen und zu guter letzt laufen. Zumindest durchhalten und unverletzt ins Ziel kommen – das war die Devise.

Mit diesem Ziel vor Augen war es viel einfacher mein Training auch wirklich durchzuziehen. Es hat wirklich Spaß gemacht, weil ich stetig meinen Fortschritt gesehen habe.

Das Rennen selbst lief dann ganz ok. Ich habe fast alle Hindernisse geschafft und somit kaum Burpees machen müssen. Und ich bin die 5 km recht problemlos durchgelaufen. Nicht besonders schnell, aber zumindest konstant. Im nächsten Post dieser Reihe kannst du lesen, wie genau ich mich vorbereitet habe.

Endlich fit – Wie du dich zum Sport treiben motivieren kannst

Hier also nochmal eine Checkliste, wie auch du es schaffen kannst deinen Hintern hochzubekommen und dran zu bleiben.

1. Setze dir ein klares Ziel

Bevor du loslaufen kannst musst du erstmal wissen wo es hingehen soll. Vielleicht ist es die Teilnahme am nächsten Unternehmenslauf oder auch der Start bei einem Hindernislauf. Möglicherweise ist es aber auch nur das eine Kilo weniger, was die Waage anzeigen soll.

2. Such dir ein paar Freunde, die das Ganze mit dir durchziehen

Zusammen mit ein paar Freunden macht alles mehr Spaß. Deshalb solltest du jemanden finden, der deine Motivation oben hält. Vielleicht kann auch eine kleine Challenge dabei helfen, euch voran zu treiben. Sollte sich um dich herum wirklich niemand dazu bereit erklären z.B. eine Runde mit dir laufen zu gehen kannst du dich auch bei einer Laufgruppe anmelden, die es eigentlich überall gibt. Auch eine schöne Option: In vielen Städten treffen sich Gruppen um freeletics zu machen.

3. Mach dir einen Trainingsplan

Es ist immer gut schon vor der Trainingseinheit zu wissen, was man eigentlich machen will. Das spart Zeit und Frust und sorgt für ein effizienteres Training. Wenn du selbst keine Ideen hast kannst du einfach mal bei Pinterest nach Inspirationen schauen. Oder du lädst dir z.B. die freeletics App runter und probierst mal den Coach aus.

4. Dokumentiere deinen Fortschritt

Egal was du erreichen möchtest, dokumentiere deine Entwicklung. Mach vielleicht ein Foto von dir bevor du anfängst zu trainieren (das habe ich leider nicht gemacht) und schau dann nach ein paar Wochen, was sich verändert hat. Es gibt auch viele Apps in denen du deine Läufe aufzeichnen und auswerten kannst. So weißt du immer, dass es voran geht.

5. Hab Spaß an dem was du tust

Das ist wohl das Wichtigste: Genieße deinen Muskelkater. Koste die bewundernden Blicke deiner Kollegen aus. Lache, wenn eine neue Bestzeit erreicht hast. Und sei stolz auf das, was du erreicht hast!

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